Sie sind oft der wichtigste Platz im Außenbereich: Terrassen. Deren Planung ist ein wesentlicher Teil der Gartengestaltung. Lage, Größe, Möblierung und das verwendete Material geben der Terrasse einen individuellen Charakter und schaffen im Garten den Raum, in dem man sich am liebsten aufhalten möchte. Mit Feiter Terrassenplatten sorgen Sie in vielerlei Hinsicht für ein solides Fundament in einem der wichtigsten Teilbereiche der Gartenplanung. Gerne beraten wir Sie hinsichtlich unseres beliebten Sortiments, das Platten aus Beton, Keramik und Naturstein beinhaltet und geben Ihnen auf Wunsch wertvolle Tipps, damit in Ihrem Außenbereich der Freisitz Ihrer Träume entsteht.

Steinterrasse anlegen

Steinterrasse bauen, anlegen und gestalten

Wer eine Steinterrasse bauen möchte, muss sich noch bevor der Untergrund vorbereitet oder erste Platten bestellt sind, einige Gedanken über die Planung machen. Schließlich soll die Terrasse im Garten eine wunderschöne Oase werden, die gerade im Sommer der zentrale Punkt des Gartens ist. Ganz gleich, ob Spielparadies für die Kinder, der Platz, an dem gemütlich die Sonne getankt werden kann oder der Ort, an dem leckere Speisen zubereitet und Gäste verzückt werden: Ein Freisitz muss gut durchdacht sein. Hier finden Sie wichtige Themen und Tipps rund um das Anlegen, Bauen und Gestalten von Steinterrassen sowie weitere Informationen zum Schutz vor Witterungseinflüssen sowie zur richtigen Pflege Ihrer Platten finden Sie hier ebenfalls.

Die Steinterrasse planen

Wenn Sie die Planung für Ihren neues Außenbereich angehen möchte, steht die Frage nach der Nutzung an erster Stelle. Die gewünschte Nutzung der Terrasse ist der zentrale Punkt aller Planung. Denn die Nutzung bestimmt, wie viel Platz Sie für Ihre neue Terrasse einplanen müssen, wie diese ausgerichtet werden und an welchem Platz diese in Ihrem Garten angelegt werden muss. Dazu müssen Sie im Vorfeld klären, wofür Sie Ihren neuen Freisitz zukünftig nutzen wollen. Möchten Sie einen Platz für Sonnenanbeter schaffen, Kindern ein Spielparadies errichten oder Ihre neue Steinterrasse zu einer Outdoorküche mit Sitz- und Essgelegenheiten werden lassen? Diese Faktoren sowie die Gestaltung Ihres Gartens müssen unbedingt berücksichtigt werden, damit Sie an Ihrem neuen Freisitz lange Freude haben werden.

Abmessungen

Eine Terrasse fungiert immer als eine Verbindung zwischen Haus und Garten. Aus diesem Grund muss bei der Größe der zu bauenden Terrasse zu Beginn das Hauptaugenmerk auf dem zur Verfügung stehenden Raum fallen. Der neue Freisitz muss optisch sowie proportional nicht nur zum angrenzenden Haus, sondern auch zu Ihrem Garten passen. Wir empfehlen – wie auch beim Anlegen von Gartenwegen – eine maßstabsgetreue Skizze von Garten und Haus auf Millimeterpapier anzufertigen. Somit erhalten Sie ein gutes Gefühl für die zukünftige Lage und den benötigten Platz machen. Wichtig ist ebenfalls, dass Sie nun die geplante Nutzung heranziehen und die Abmessungen Ihres Freisitzes genauer planen.

Terrassenmöbel helfen bei der Planung

Wie viel Platz Sie für Ihre neue Terrasse einplanen müssen, ist stets ein schwieriges Thema. Doch hier helfen Ihnen zum einen die angedachte Nutzung und zum anderen die Anzahl der Personen sowie die Menge an Möbeln, die für den neuen Freisitz angedacht sind. Generell kann man von einem Platzbedarf von rund 5 qm pro Person ausgehen, wenn Sie mit einem Esstisch samt Grill planen. Sechs Personen mit einem Esstisch und einem Grill benötigen demnach rund 30 qm. Dabei achten Sie darauf, dass die Gartenmöbel mindestens einen Meter Abstand zu der geplanten Kante haben. Sollten mehr Möbel gewünscht sein – beispielsweise Sonnenliegen – müssen Sie deren Platzbedarf ebenfalls hinzuaddieren. Ein Tipp: Planen Sie Ihren Freisitz nicht zu groß. Ein Außenbereich verändert sich im Jahresverlauf. Im Winter, wenn Möbel und Pflanzen zum Schutz vor der Witterung abgebaut sind, bleibt eine leere Fläche zurück, die rasch trostlos ausfallen kann, je größer die leere Terrassenfläche ausfällt.

Eine Terrasse ausrichten

Neben der Größe und dem Ort Ihrer neuen Terrasse aus Stein, spielt deren Ausrichtung eine wichtige Rolle. Sollten Sie die Möglichkeit haben, die Ausrichtung frei wählen zu können, erleichtert sich die Orientierung Ihrer Terrasse. Denn Sie können einfach Probesitzen und so verschiedene Lichteinfälle erleben und genau prüfen, wo und zu welcher Uhrzeit sich die Sonne befindet. Auf diese Weise können Sie den Freisitz nach Ihren Vorlieben ausrichten. Generell gilt, dass jede Himmelsrichtung Vor- und Nachteile hat. Beispielsweise bekommt die Ostseite am frühesten Sonne ab. Perfekt für „Draußen-Frühstücker“. Nach Süden gewandt, genießt man die meisten Sonnenstunden. Die Westseite bekommt dann später Abendsonne und Sonnenuntergänge zu sehen, was wiederum Vorteile für Berufstätige oder Nachtschwärmer birgt. Sollten Sie ein schattiges Plätzchen bevorzugen, bietet sich die kühlere Nordseite an.

Planen Sie im Voraus

Auch wenn es schwerfällt oder die Gartenplanung noch nicht abgeschlossen ist, macht es Sinn auch beim Thema Terrassenplanung im Voraus zu denken. Neben Größe und Ausrichtung sind es kleine Details, die im weiteren Verlauf große Auswirkungen auf Ihre Terrasse haben können. Beispielsweise der Zustand des Bodens. Muss dieser vielleicht erst entwässert werden? Ebenfalls sollten Stromanschlüsse für Lichtquellen oder andere elektrische Geräte zwingend mit eingeplant werden, sodass man diese nicht im Nachgang installieren muss. Ferner: Gerade bei der Ausrichtung ist es wichtig, für ausreichend Sicht- und Sonnenschutz zu sorgen. Beziehen Sie beispielsweise einen Sonnenschirm oder ein Sonnensegel in Ihre Terrassenplanung von Anfang an ein. Zäune, Rankgitter oder Hecken können als Sichtschutz fungieren.

Die richtige Terrasse gestalten: Inspiration

Nach der Planung kommt die Gestaltung. Wenn Sie sich im Klaren über die Nutzung, die Abmessungen und die Ausrichtung Ihrer Terrasse sind, können Sie mit der Gestaltung beginnen. Bevor er Startschuss für den Bau fällt, ist es wichtig, die bei der Planung gewonnen Erkenntnisse in die Gestaltung einfließen zu lassen. So kann die Ausrichtung des Freisitzes bereits eine Stilrichtung vorgeben. Das wesentliche Gestaltungsmerkmal und das Element, das nach Fertigstellung den Charakter der Terrasse am meisten bestimmen wird, ist dabei der Belag. Die beliebtesten Inspirationen finden Sie hier.

Die natürliche Terrasse

Sie planen einen Wildgarten oder möchten ein möglichst naturnahes Kleinod schaffen? Dann können Sie eine naturbelassene Terrasse planen. Das geht hervorragend, wenn Sie Terrassenplatten aus Naturstein verwenden. Die Vorteile von Natursteinen liegen auf der Hand: Die Gesteine sind individuell, pflegeleicht und äußerst widerstandsfähig. Bei dem Bau eines naturnahen Freisitzes können Sie Holz als Baustoff nutzen, um Insektenhotels oder Nistkästen zu realisieren. Ein Hochbeet – beispielsweise aus Natursteinpalisaden fügt sich harmonisch in die Gartenlandschaft ein. Als Sichtschutz kann eine Natursteintrockenmauer dienen.

Schön hell: mediterraner Freisitz

Während Holz bei der Gestaltung einer natürlichen Terrasse eine große Rolle spielen kann, ist der Rohstoff bei dem Bau einer mediterranen Terrasse eher von geringer Bedeutung. Wenn Sie das Flair des Mittelmeers in Ihrem Garten wünschen, greifen Sie am besten auch hier zu Platten aus Naturstein. Hier stehen rustikale Muster hoch im Kurs. Florenza Quarzit oder Porphyr ist sehr beliebt, da er mit seinem hellen und warmen Farbton am besten das mediterrane Ambiente weitergibt. Weitere belebende Natursteinarten, die Ihrem Garten ein Hauch Mittelmeer spenden werden, sind Granit, Travertin oder auch Kalkstein.

Rustikal: Steinterrasse im Landhaus-Stil

Wenn Sie Ihren Garten idyllisch realisieren und gestalten möchten, kommen Sie am Landhaus-Stil nicht vorbei. Hier dominieren Holz und Naturstein beim Bau der Terrasse. Beide Rohstoffe eignen sich gut als Bodenbelag, jedoch hat Naturstein in Sachen Haltbarkeit die Nase vorn. Bei der Pflege von Natursteinterrassenplatten profitieren Sie unterdessen von der Genügsamkeit der natürlichen Steine, die zudem über eine enorme Farbstabilität verfügen. Auch hier können Sie über ein Hochbeet nachdenken, das Sie vielleicht mit Holzpalisaden realisieren und so das urige Flair des Landhausstils einfangen.

Schlicht und edel: Die moderne Terrasse

Wenn Sie weder natürlich, mediterran noch kernig bevorzugen, finden Sie Ihre gestalterischen Wünsche vermutlich am besten mit einer modernen Steinterrasse befriedigt. Hier dominieren gerade Linien, kubische Formen und ein klarer, freundlicher sowie reduzierter Stil das Bild. Wenn Sie einen Freisitz im modernen Stil bauen möchten, wählen Sie am besten Betonsteinpflaster. Hier können Sie aus dem Vollen schöpfen, denn anders als bei Natursteinprodukten, verfügen Betonprodukte über eine wesentlich breitere Auswahl an Farben und Anmutungen. Das gilt auch für den neusten Trend in der Gartengestaltung: Keramikplatten, die nicht nur beim Anlegen von Gartenwegen Verwendung finden können, sondern auch im Terrassenbau.

Das richtige Material für den Terrassenboden wählen

Terrassenbeläge aus Naturstein und Beton sind die Klassiker. Beläge aus Stein gibt es in vielen Farben und Formen. Worin insbesondere Naturstein jedoch wirklich punktet, ist seine enorme Haltbarkeit. Naturstein und Beton sind gerade beim Einsatz als Terrassenboden widerstandsfähig. Das Material kann bedenkenlos der Witterung ausgesetzt werden. Ein weiterer Vorteil: Auch in der feuchten Jahreszeit müssen Sie bei Belägen aus Naturstein keine witterungsbedingten Schäden befürchten, wie diese beispielsweise bei Holz vorkommen können. Das pflegeleichte Material benötigt jedoch einen tragfähigen und gut verdichteten Untergrund. Hier sind in der Regel umfangreiche Erdarbeiten notwendig.

Naturstein

Kein Stein, wie der andere. Individuell und langlebig: Natursteine sind der Klassiker, wenn es um die Wahl eines Terrassenbelags geht. Die naturbelassenen Steine zeichnet ihre hohe Farbvielfalt aus, die Sie in viele Formen legen können. Denn Natursteine sind als Mosaik- oder Pflasterstein, Polygonalplatten oder rechteckig zugeschnittene Platten erhältlich. Wenn Sie auf der Suche nach einem Belag sind, der enormen Widerständen trotzen kann, machen Sie bei der Wahl von Naturstein keinen Fehler. Richtig verlegt, gelten Natursteine als der haltbarste Terrassenbelag, mit dem Sie einen Freisitz bauen können. Des Weiteren sind Natursteine absolut barfußtauglich und in aller Regel rutschfest.

Natursteinplatten von Feiter

Betonstein

Betonstein ist als Terrassenbelag eine gute Wahl, da er robust und wetterbeständig ist. Ein weiterer Vorteil des industriell hergestellten Materials liegt in seiner Produktion begründet. Denn die regelmäßige Form von Betonpflastersteinen und -platten macht die einfache Verlegung möglich, die auch ohne viel Vorkenntnisse gut gelingen kann. Terrassen können auch aus versickerungsfähigen Steinen gestaltet werden. Wenn mit diesen speziellen Ökopflastern die Steinterrasse gebaut wurde, gilt diese als nicht versiegelt. Mit Betonstein haben Sie außerdem die Qual der Wahl: Durch den Herstellungsprozess lassen sich Anmutung und Aussehen der Betonsteine maßgeblich verändern. So können Sie Betonsteine in Holzoptik oder als Natursteinimitate kaufen. Ein weiteres Plus für Betonstein: Sie bekommen viel für Ihr Geld. Jedoch benötigen Sie auch einen stabilen Unterbau und wenn Sie zu Platten aus Beton greifen, sind Sie in der Regel an eine rechteckige Form beim Terrassenbau gebunden.

Betonsteinterrassenplatten von Feiter

Pflastersteine

Während Sie bei Betonplatten in der Regel an rechteckige Formen gebunden sind, vereinen Pflastersteine aus Beton die Vorteile der Betonplatten mit einer größeren Freiheit beim Verlegen. Mit den eigentlich oft als Baumaterial für Gartenwege genutzten Pflastern lassen sich beim Terrassenbau auch geschwungene Formen einfach realisieren. Die in ein Splittbett eingesetzten Steine gibt es aus Beton oder aus Naturstein. Die Betonvarianten sind auch in wasserdurchlässiger Form erhältlich. Ein Nachteil von Pflastersteinen als Bodenbelag für die Terrasse kann ein höherer Aufwand bei der Reinigung sein.

Pflastersteine für die Terrasse von Feiter

Terrassenfliesen aus Keramik

Mit Keramikfliesen für Ihre Terrasse liegen sie vollkommen im Trend. Die auch als Feinsteinzeug bekannten, bei hohen Temperaturen gebrannten Fliesen, sind wandlungsfähig und fühlen sich sowohl indoor als auch outdoor pudelwohl. Die robusten Keramikfliesen haben für den Bau einige Vorteile. Beispielsweise lassen sich Verunreinigungen wie Rotwein, Fett vom Grill oder Ketchup einfach mit etwas Reiniger und warmen Wasser entfernen. Ferner sind die in der Regel nur zwei cm starken Keramikterrassenfliesen extrem widerstandsfähig und können durch ihre industrielle Fertigung andere Oberflächen, wie beispielsweise Holz, Naturstein oder Beton gut imitieren. Ein Nachteil ist das Verlegen der Keramikplatten. Die leichten Platten werden in der Regel in Drainagemörtel verlegt. Je nachdem, wie große die Platten sind, kann das Einbringen des Feinsteinzeugs mit erhöhtem Aufwand verbunden sein.

Terrassenfliesen aus Keramik Feiter

Fundament anlegen und vorbereiten

Wenn Sie Ihre Steinterrasse geplant und ausgerichtet sowie sich für einen Stil, der zu Ihrem Außenbereich inklusive des Materials entschieden haben, beginnt der eigentliche Bau mit der Vorbereitung des Untergrunds, wenn kein Rohfundament vorhanden ist. Dann müssen die Frostschutzschicht, die Tragschicht, die Ausgleichsschicht und eventuell begrenzende Randsteine angelegt werden, ehe mit der Verlegung der Terrassenplatten begonnen werden kann. Der erste Arbeitsschritt ist aber stets die Vorbereitung des Untergrundes.

Untergrund abstecken und Auskoffern

Die geplante Fläche der Terrasse stecken Sie am besten mit einer Schnur ab, deren Lage Sie mit einem Maurerwinkel während der Arbeiten kontinuierlich überprüfen sollten. Der Aushub für das Fundament und die Frostschutzschicht als erste Schicht sollte zwischen 35 und 40 cm tief sein. Die genaue Tiefe ist aber abhängig von Material und vorhandenem Unterbau. Vor dem Auskoffern informieren Sie sich am besten bei Versorgern und dem Katasteramt, ob sich in dieser Tiefe Leitungen, die beschädigt werden könnten, befinden. Wichtig: Achten Sie beim Untergrund auf ein leichtes Gefälle, das vom Gebäude wegführt. Eine Neigung von rund eins bis drei Prozent verhindert, dass sich Nässe in Richtung Gebäude staut und Feuchtigkeitsschäden an Mauerwerk und Fundament verursacht. Bedenken Sie das unbedingt bei dem Auskoffern. Nach dem Aushub sollten Sie die Terrassenfläche zweimal mit einer Rüttelplatte verdichten. Es sollten nach dem Verdichten keine Unebenheiten oder Senken zurückbleiben.

Randeinfassung

Eine Randeinfassung verhindert, dass Terrassenplatten unter Belastung seitlich wegrutschen. Achten Sie insbesondere bei der ungebundenen, losen Bauweise darauf, dass Sie eine seitliche Befestigung schaffen. Die auch als Rasenkantsteine bezeichneten Randsteine aus Beton- oder Naturstein, Pflastersteine, Palisaden, L-Steine oder Mauerscheiben werden in den meisten Fällen in ein erdfeuchtes Betonbett von 10 bis 20 cm Stärke gesetzt entlang der vorher gespannten Schnur, die die Fläche der Terrasse absteckt.

Frostschutz- und Tragschicht einbringen

Für die Frostschutz- und Tragschicht Ihrer Terrasse können Sie in Abhängigkeit des Plattenmaterials Kies oder Schotter wählen. Beachten Sie beim Einbringen der Frostschutzschicht auf die Füllhöhe. Wenn Sie den Schotter eingefüllt haben, muss er mit einer Rüttelplatte mindestens zweimal verdichtet werden. Dadurch verdichtet sich die Frostschutzschicht, die wichtig für die Ableitung von Wasser ist, um rund 20 Prozent. Die Tragschicht wird ebenfalls mit Kies oder Schotter realisiert. Wenn Sie Schotter verwenden möchten, stehen Ihnen Mineralmischungen oder RCL zur Verfügung, die Sie in mehreren, jeweils rund fünf cm starken Schichten einfüllen und immer wieder verdichten.

Ausgleichsschicht einbringen

Die Ausgleichsschicht (auch Bettungsschicht genannt) ist die letzte Schicht, die vor dem Verlegen der Terrassenplatten eingebracht wird. Die Ausgleichsschicht ist in der Regel zwischen drei und fünf cm stark und wird vornehmlich mit einem Splitt-Brechsandmix realisiert. Für Freisitze aus Naturstein bietet sich auch sogenannter Edelsplitt aus Basalt oder Granit an. In jedem Schritt sollten Sie sicherstellen, dass sich nach dem Verdichten eine plane Fläche hergestellt und das Gefälle beibehalten haben. Um eine ebene Fläche zu realisieren, nutzen Sie am besten eine Richtlatte, mit der Sie Unebenheiten abziehen und ausgleichen können.

Terrassenplatten verlegen

Nach der sorgfältigen Planung der Steinterrasse und der Fertigstellung des Fundaments müssen Sie die Platten verlegen. Das Verlegen von Bodenplatten für den Freisitz bedarf – wie auch der Bau eines guten Fundaments – Übung. Gleichermaßen gilt es zu beachten, dass es drei unterschiedliche Möglichkeiten gibt, Terrassenplatten zu verlegen.

Diese 3 Verlege-Methoden gibt es

Die erste Methode, ist die baulich einfachste Variante, wenn Sie Terrassenplatten verlegen möchten: die sogenannte ungebundene Bauweise. Dabei werden die Terrassenplatten auf die rund fünf cm starke Ausgleichsschicht gelegt. Hier liegen die Steinplatten mit ihrer gesamten Fläche auf und es entstehen keine Hohlräume. Neben ihrer vergleichsweise niedrigen Komplexität hat die ungebundene Bauweise den Vorteil, dass sie auch zeitlich die schnellste Bauweise darstellt.

Die zweite Möglichkeit ist die gebundene Bauweise. Hier werden Terrassenplatten durch Mörtel fixiert. Diese Methode bietet sich an, wenn Sie unterschiedliche starke und unregelmäßig geformte Natursteinplatten verlegen oder Keramikplatten verwenden möchten. Ein Vorteil der gebundenen Bauweise ist, dass Unkraut beinahe keine Chance hat, in die Fugen zu gelangen. Für das Mörtelbett sollte Einkornbeton oder sogenannter Drainagebeton benutzt werden. Deren Verwendung verhindert, Feuchtigkeitsflecken, Ausblühungen oder Frostschäden, da beide Materialien versickerungsfähig sind.

Bei der dritten Verlegeart werden die Platten mit Stelzlagern oder Plattenlager verlegt. Die Bauart ist von Vorteil, wenn die Terrasse auf einer Betondecke verlegt werden soll. Durch die Fugenkreuze auf Kunststofffüßen ist ein Nässestau unmöglich und das Verlegen gelingt vergleichsweise einfach.

Terrassenplatten in Splitt verlegen

Die einfachste und zeitökonomischste Methode, Terrassenplatten zu verlegen, ist die ungebundene Bauweise, bei der die Platten auf das bei dem Fundamentbau hergestellte Splittbett gelegt werden. Hier können Sie die Beläge mit Kreuzfuge oder seitlich versetzt zueinander legen. Am besten beginnen Sie mit dem Verlegen in einer Ecke, die der Hauswand abgewandt ist. Von hier aus arbeiten Sie sich „Reihe für Reihe“ dem Haus zu. Achten Sie beim Verlegen auf einen gleichmäßigen Randabstand und eine einheitliche Fugenbreite. Drei bis fünf mm gelten als ein gutes Maß, denn wenn die Platten zu dicht anliegen oder gar „auf knirsch“ gelegt wurden, können die Ränder abplatzen. Während des Verlegens der Steinplatten sollten Sie in regelmäßigen Abständen die Flucht der Platten mit einer Schnur prüfen und gegebenenfalls nachjustieren. Fehler, die unbemerkt und zu Beginn der Arbeiten gemacht wurden, können sich – ohne Korrektur – auf die ganze Terrasse übertragen.

Bald geschafft

Die so verlegten Terrassenplatten müssen mit einem Gummihammer festgeklopft werden. Der Einsatz einer Rüttelplatte würde die Steinplatten nun beschädigen. In einem letzten Schritt kehren Sie Fugenmaterial in die Fugen ein. Hier können Sie entweder feinen Splitt oder Quarzsand verwenden. Bei richtiger Planung der Fugenbreite können fugenverfestigende Produkte eingesetzt werden, wie zum Beispiel: Kerafix, die Feiter-Polymerefuge oder Pflasterfugenmörtel. Wichtig: Um einen vollständigen Fugenschluss herzustellen, müssen Sie diesen Vorgang oft wiederholen. Zum Schluss spritzen Sie die Platten mit Wasser ab und kehren ein letztes Mal das Fugenmaterial ein, nachdem die Platten wieder abgetrocknet sind.

Tipps zur Pflege von Terrassenplatten aus Stein

Als probates Mittel für eine regelmäßige Reinigung und Pflege von Terrassenplatten findet Schmierseife Anwendung. Diese hat eine gute reinigende Wirkung und schützt mit ihren feinen Substanzen die Oberfläche vor erneuten Ablagerungen. Stärkere Verschmutzungen werden, abhängig von ihrer Art, beseitigt. Grillfette, zerlaufene Schokolade und alles, was fetthaltig ist, wird mit Fettlösern gereinigt. Hier wird beispielsweise Spülmittel pur auf die Flecken gegeben und unter Zusatz von Wasser durch Schrubben mit der Wurzelbürste oder Schrubber entfernt.

Flecken entfernen

Flecken durch Vogelkot, Blüten, Blätter, Mutterboden oder Sande zunächst mit normalem Bodenreiniger – welcher auch innen für Fliesen und Natursteinböden verwendet wird – entfernen. Eine mehrmalige Behandlung in dieser Form erhöht den Reinigungseffekt etwa in gleicher Weise wie Intensivreiniger. Garten- und Terrassenplatten sollten grundsätzlich in regelmäßigen Abständen gereinigt und gepflegt werden.

Terrassenplattenversiegelung und -Imprägnierung

Moderne Fertigungsmethoden und entsprechend aufbereiteter Beton machen es möglich, Platten mit einer Oberflächenversiegelung oder Imprägnierung herzustellen. Diese Behandlung gibt Außenbelägen einen Schutz vor Umwelteinflüssen und naturgegebenen organischen Verschmutzungen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Plattenbeläge für ihre Lebensdauer gegen Schmutz und Ablagerungen resistent sind. Regelmäßige Pflege ist auch dann notwendig, erleichtert aber die Arbeit.

Terrassenplattenversiegelung wirkt länger

Der Unterschied zwischen Imprägnierung und einer Versiegelung zeigt sich erst im Laufe der Zeit. Zunächst ist die Wirkung ähnlich, jedoch hat die Versiegelung eine wesentlich längere Wirkungsdauer. Platten können in den ersten Monaten nach der Verlegung im Randbereich dunkler sein, da über die Fuge und die Plattenunterseite Feuchtigkeit in die Platte gelangt. Diese Erscheinung verliert sich.

Gestrahlt und 2-fach versiegelt
5 Jahre Garantie für Schmutzresistenz gegen Moos-Algenhaftung (bei regelmäßiger Pflege)

Feingestrahlt und 2-fach versiegelt
Jahre Garantie für Schmutzresistenz gegen Moos-Algenhaftung (bei regelmäßiger Pflege)

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